PROJEKT 2018-06-13T10:58:24+00:00

PROJEKT

Das Projekt „STIMULATE“ hat eine Laufzeit von drei Jahren, begonnen wurde im Mai 2017 beendet wird im April 2020. Während der Projektlaufzeit unterteilt sich das Vorhaben in drei Phasen:
  • Phase I: Die Fahrzeuge fahren mit Begleitung ohne Fahrgäste (Techniktest)
  • Phase II: Fahrten mit Begleitung und Fahrgästen.
  • Phase III: 100 % fahrerloses Fahren mit Fahrgästen

Nach einem ausgiebigen Techniktest um den Jahreswechsel können die ersten Fahrgäste voraussichtlich im Frühjahr 2018 die fahrerlosen Minibusse im Alltag testen. Auf dem Campus Charité Mitte und dem Campus Virchow-Klinikum werden die vier Busse auf drei definierten Routen mit festen Haltestellen und maximal 20 km/h unterwegs sein. Insgesamt kommen vier automatisiert fahrende Elektro-Fahrzeuge zum Einsatz, zwei Fahrzeuge des französischen Herstellers Navya und zwei Fahrzeuge des ebenfalls französichen Herstellers Easy Mile. Beide Fahrzeugtypen (Navya Arma, EasyMile EZ10) sind auf dem höchsten Stand der Entwicklung automatisiert fahrender Kleinbusse zur Personenbeförderung. Das Modell der Firma Navya kann bis zu 15 Personen befördern, die Fahrzeuge von Easy Mile haben Platz für 12 Personen.

Die beiden Charité Standorte mit ihren rund 270.000 m² und 138.000 m² verfügen über eine angemessen große Fläche und bilden mit ihren Gehwegen, Kreuzungen und Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern sowie Pkw, Lkw und Bussen den Berliner Verkehrsalltag nahezu vollständig im Kleinen ab. Darüber hinaus gilt auf dem Klinikgelände die Vorfahrt für alle Kranken- und Rettungswagen, die mit Blaulicht unterwegs sind.

Das Charité-Institut für medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz werden im Rahmen dieses Verbundprojektes eine Studie zur Nutzerakzeptanz durchführen und weitere praktische Aspekte der Nutzung autmatisiert fahrender Busse untersuchen. Die BVG verspricht sich von dem Testlauf wichtige Erkenntnisse über Potenziale der noch jungen Technik, etwa als mögliche Ergänzung zum Hochleistungs-ÖPNV oder auf schwach ausgelasteten Strecken.

 

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